GESCHICHTE

Kleine Geschichte des Fußballs in Magdeburg


JUNGE GESCHICHTE

2010: Der 1. FC Magdeburg verpasst den angestrebten Aufstieg in die 3. Liga, verliert im Landespokal-Halbfinale bei Germania Halberstadt 0:1. Das Stadtpokalfinale gewinnt Fortuna Magdeburg mit 9:0 gegen die SG Handwerk II.
Im August feiert TuS 1860 Magdeburg-Neustadt sein 150-jähriges Vereinsjubiläum.

2009: Im Finale der U17-Europameisterschaft gewinnt Deutschland vor 25.000 Zuschauern im Magdeburger Stadion 2:1 n.V. gegen die Niederlande. Der 1. FC Magdeburg steht am Ende der Regionalliga-Saison auf Platz 4, wird Landespokalsieger durch einen 1:0-Sieg im Finale gegen den HFC, scheitert in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals an Energie Cottbus (1:3). Stadtpokalsieger bei den Senioren wird der Polizeisportverein Magdeburg 1990 e.V. - alle Stadtpokalsieger.

2008: Im Play-Off-Spiel um einen Platz in der Endrunde der U21-Europameisterschaft trennen sich Deutschland und Frankreich vor 11.000 Zuschauern im Magdeburger Stadion 1:1.
Der Verein Magdeburger FC Viktoria 1896 wird neu gegründet.
Der FCM verfehlt denkbar knapp die Qualifikation für die eingleisige 3. Liga. Und auch im Landespokalfinale verliert man knapp, nämlich mit 3:4 nach Elfmeterschießen gegen den Halleschen FC. Immerhin fast 12.000 Zuschauer verfolgen die Heimspiele der Blau-Weißen.

2007: Die Nationalmannschaft der Frauen besiegt Dänemark zur Länderspielpremiere im neuen Fußballstadion 4:0.
Am letzten Spieltag der Regionalliga verpasst der FCM den Aufstieg in die 2. Bundesliga hauchdünn am letzten Spieltag durch ein 1:1 gegen den FC St. Pauli. Der FCM wird (mit seiner 2. Mannschaft) durch ein 3:0 gegen den MSV 90 Preussen zum 7. Mal Landespokalsieger, verliert aber im neuen Stadion gleich in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals gegen Borussia Dortmund mit 1:4.

2006: Im Dezember wird das neue Fußballstadion in Magdeburg eröffnet. Das Spiel des 1. FC Magdeburg gegen die Mannschaft aus der Partnerstadt, Eintracht Braunschweig, endete 0:0. Der FCM steigt in die Regionalliga auf, wird außerdem zum 6. Mal Landespokalsieger. Im Finale gewinnt man mit 1:0 gegen den SV 09 Staßfurt. Es kommen im Schnitt wieder mehr als 3.000 Zuschauer zu den Heimspielen.
TuS 1860 Magdeburg-Neustadt eröffnet im November seinen neuen Kunstrasenplatz.

2005: Der MSV 90 Preussen gewinnt den Landespokal, unterliegt in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 0:3 gegen Arminia Bielefeld. Der FCM belegt am Ende Platz 5 in der Oberliga.
TuS 1860 Magdeburg-Neustadt erhält die Sportplakette des Bundespräsidenten.

2004: Der FCM arbeitet sich auf Platz 3 der Oberliga vor.

2003: Der FCM wird durch ein 2:0 gegen den 1. FC Lok Stendal zum 5. Mal Landespokalsieger. In der Oberliga belegt der Verein Platz 10. Nur denkbar knapp mit 3:4 n.E. verliert der FCM in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals gegen den MSV Duisburg.

2002: In der Regionalliga schafft der FCM mit Platz 12 den Klassenerhalt. Doch ein Insolvenzverfahren führt zum Zwangsabstieg des 1. FC Magdeburg in die Oberliga.

2001: Der DFB-Bundestag findet in Magdeburg statt. Der FCM wird 1. in der Oberliga Süd, setzt sich in der Relegation gegen den BFC Dynamo durch und steigt in die Regionalliga auf. Der FCM wird auch Landespokalsieger, verliert in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals gegen den VfL Wolsburg 1:5.
Nur durch eine beispiellose Spendenaktion der Fans und neue Bürgschaften zweier Banken kann die drohende Insolvenz abgewendet werden.

GESCHICHTE AB 2000

2000: Der FCM verfehlt die Qualifikation für die neugeschaffene zweigleisige Regionalliga. Die 2. Mannschaft des FCM wird Landespokalsieger. Im DFB-Pokal besiegt der FCM den 1. FC Köln und den deutschen Rekordmeister FC Bayern München sowie den Regionalligisten Karlsruher SC. Erst ein knappes 0:1 gegen den FC Schalke 04 bedeutet das Pokalaus.

1999: Der FCM spielt um die Regionalliga-Meisterschaft mit, wird am Ende der Saison 3. Die A-Jugend des FCM gewinnt den DFB-Pokal durch ein 6:1 gegen den FC Saarbrücken.

1998: Der FCM belegt Platz 12 in der Regionalliga, wird Landespokalsieger durch ein 4:1 gegen Lok Altmark Stendal und verliert in der 1. Runde des DFB-Pokals gegen den KFC Uerdingen mit 1:2.

1997: Zum Heimspiel gegen Fortuna Magdeburg und zum Schlüsselspiel um den Aufstieg gegen den FSV Hoyerswerda kommen ca. 10.000 Zuschauer ins Stadion. Im Schnitt sehen 3.000 Zuschauer die Heimspiele im Ernst-Grube-Stadion. Der FCM wird Staffelsieger und steigt in die Regionalliga Nordost auf.

1996: Der FCM belegt Platz 9 der Oberliga. Fortuna Magdeburg steigt in die Oberliga auf.

1995: In der Nordstaffel der viertklassigen Oberliga verfolgen nur 444 Zuschauer im Schnitt die Heimspiele des FCM, der beinahe in die Verbandsliga absteigt.

1994: In der Oberliga verfehlt der FCM die Qualifikation zur neuen viergleisigen Regionalliga - der Verein scheitert unglücklich wegen des schlechteren Torverhältnisses gegenüber Hertha Zehlendorf.

1993: Der FCM belegt nur Platz 8 der Oberliga, wird aber immerhin Landespokalsieger durch ein 3:2 gegen den Halleschen FC. Im DFB-Pokal verliert der Verein erst in der 3. Runde des DFB-Pokals mit 1:5 gegen Bayer 05 Leverkusen.

1992: Im Ernst-Grube-Stadion gewinnt Deutschland das U15-Länderspiel gegen England mit 4:1. Der FCM belegt hinter dem 1. FC Union Berlin Platz 2 der neuen, drittklassigen Oberliga Nordost.

1991: Der FCM erreicht das Finale des DFB-Hallemasters in Dortmund, verliert aber seine drei Spiele. Am 25.5.1991 findet der letzte Spieltag der DDR-Oberliga statt. Der 1. FC Magdeburg steht nach dem 26. Spieltag auf Platz 10 der Tabelle - auswärts konnte die Mannschaft nur ein Spiel gewinnen.

In der "ewigen Tabelle der DDR Oberliga 1949 bis 1991" belegt der 1. FC Magdeburg Platz 7. In 30 Jahren Ligazugehörigkeit absolviert der FCM 793 Spiele, ging dabei 365-mal als Sieger vom Platz, spielte 190-mal unentschieden und verlor 238 Spiele bei einem Torverhältnis von 1.351:1.046.

In den Qualifikationsspielen zur zweiten Bundesliga ist der FCM erfolglos und wird 1991 der drittklassigen Oberliga Nordost/Staffel Mitte zugeordnet. Damit beginnt der Abstieg aus dem Spitzenfußball.

1990: Dr. Hans-Georg Moldenhauer wird am 31.3. auf dem VIII. Verbandstag des DFV in Strausberg demokratisch zum Präsidenten gewählt. Er organisiert den Übergang des DFV zum DFB. Am 20.11. löst sich in Leipzig der DFV der DDR auf, anschließend wird der Regionalverband Nordost (NOFV) gegründet, der einen Tag später dem DFB beitritt.
Der 1. FC Magdeburg spielt um die Meisterschaft mit, erreicht mit Wuckel und Rösler als Top-Torschützen (11 Tore, Platz 3 der Torjägerliste) am Ende der Saison 1989/90 Platz 3 der Oberliga.
Der FCM unterliegt in der 2. Hauptrunde des UEFA-Pokals gegen Girondins Bordeaux (0:1, 0:1). erreicht der FCM in der vorletzten Oberliga-Saison Platz 3.
Die BSG Motor Mitte geht im Magdeburger SV 90 auf (seit 1997: MSV 90 Preussen).
TuS Fortschritt Magdeburg-Neustadt nennt sich TuS Magdeburg-Neustadt (seit 1996: TuS 1860 Magdeburg-Neustadt).

1989: Der FCM wird am Ende der Oberliga-Saison 6.

1988: Der FCM rutscht wegen einer eklatanten Auswärtsschwäche (kein Sieg!) auf Platz 7 in der Oberliga-Schlusstabelle. Der Zuschauerschnitt bei Heimspielen liegt (bis heute letztmalig) über 10.000.

1987: Der FCM wird 5. in der Oberliga-Saison.

1986: Der FCM erreicht Platz 4 der Oberliga. Die Saison bietet den Zuschauern in Magdeburg u.a. den höchsten Sieg (6:0 gegen Wismut Aue) in den Oberligaspielen der Saison und dazu das torreichste Spiel (4:4 gegen Sachsenring Zwickau). Im UEFA-Pokal scheidet der FCM in der 1. Runde gegen Atletico Bilbao aus (2:0, 0:1).
TuS Fortschritt Magdeburg-Neustadt wird als "Vorbildliche Sportgemeinschaft des DTSB der DDR" ausgezeichnet.

1985: Wieder 5. - Der FCM ist im Vorderfeld der Oberliga, aber ohne Chance auf einen Platz ganz vorne. Der Zuschauerschnitt bei Heimspielen sinkt unter 10.000.

1984: In London verliert die DDR-Auswahl 0:1 gegen England, das 100. Länderspiel für Joachim Streich, den erfolgreichsten Torschützen der DDR-Fußballgeschichte. Der FCM belegt in der Oberliga am Ende den 5. Rang.

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